7. Mai 2017

Rezension zu "Armania"

"Armania" von Shanti M. C. Lunau | Buchprojekt Verlag | Selbst lesen?

Rina ist glücklich. Sie hat nicht nur ihr Abitur bestanden, sondern auch die Liebe ihres Lebens gefunden. Doch dann geschieht etwas, womit niemand gerechnet hatte. Rinas Freund wird von seiner Vergangenheit eingeholt und schwebt kurz darauf in Lebensgefahr. Nur ein einziges Medikament kann ihn jetzt noch retten, doch dafür muss Rina in eine Welt reisen, die sie nicht kennt. Wird sie es schaffen, das Bernsteinblut rechtzeitig zu finden und ihre Liebe zu retten?

Die Geschichte ist aus der Sicht der achtzehnjährigen Rina geschrieben, die in ihrer eigenen Bücherwelt gefangen ist und daher auch nicht weiter irritiert darüber ist, als sie heraus findet, dass sie in eine andere Welt reisen soll, um ihren Freund zu retten. Die Protagonistin ist mir sympatisch, auch wenn sie mir ab und an leider etwas auf die Nerven ging und zwar immer dann, wenn es um ihre Gefühle für Criff ging, die meiner Meinung nach etwas übertrieben waren, für die kurze Zeit ihrer Beziehung.

Anfangs war das Buch spannend und gut geschrieben, trotzdem passierte nicht allzu viel, was mich etwas irritierte, da ich auf mehr Action eingestellt war, doch dann ging alles ganz schnell; die Reise nach Armania begann, die Ereignisse überschlugen sich beinahe und machten die anfänglichen Schwierigkeiten wieder gut. Hierbei hätte ich mir allerdings gewünscht, dass einige Szenen mehr ausgeschmückt gewesen wären, ebenso kamen mir die Konversationen etwas abgehackt vor.

Das Setting des Buches hat mich absolut umgehauen und durch den anschaulichen Schreibstil habe ich mich gefühlt, als wäre ich selbst in Armania. Die Welt hat natürlich auch ihre Schattenseiten, aber die schöne Seite überwiegt hierbei absolut und hat sich in meinem Kopf festgesetzt. Selbst beim Schreiben der Rezension fühle ich mich nach Armania zurück versetzt. :D

Die Spannung ist spätestens ab dem zweiten Drittel durchgehend vorhanden, daher konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen. Leider kamen mir manche Szenen etwas abgehackt vor und hätten gerne mehr ausgeschmückt sein dürfen, daher gibt es von mir 4 von 5 Schlüsseln.
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